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FEB Meldung
 Besondere Meldungen
FEB präsentiert 2. Merkblatt zur Werterhaltung von elastischen Bodenbelägen

7. FEB Round Table am Dienstag, den 06.03.2012 in Frankfurt

6. FEB Round Table am Dienstag, den 22.03.2011 in Frankfurt

FEB präsentiert technische Information über werkseitige Oberflächenausrüstungen (PUR)

FEB unterstützt das Zukunftsforum roomy

PVC-Recycling – seit Jahrzehnten bewährte Praxis

Die Fibel über elastische Bodenbeläge

Neue EU-Chemikalienverordnung

Fogging - Das Phänomen der schwarzen Wohnungen

FEB präsentiert Entwurf einer Belagsfibel

Kunden-Zufriedenheitsanalyse über elastische Bodenbeläge

Fachpresse-Round-Table-Event in Frankfurt

CE-Kennzeichnung


Vorreiterrolle durch jahrelange Forschung


„Die FEB Mitglieder nehmen ihre Verantwortung für einen gesundheitlichen Verbraucherschutz sehr ernst,“ so der Sprecher der Arbeitsgruppe Produkt- und Anwendungstechnik, Manfred Kopf (debolon). „Deshalb forschen die Labors der Hersteller elastischer Beläge seit Jahren nach Bodenbelägen mit sehr geringen Raumluft Emissionen und guten sicherheitsrelevanten Eigenschaften.

Mit diesem Vorsprung in der Entwicklung war es für die FEB-Mitglieder eine simple Aufgabe ihre Produkte mit dem CE-Label nach EN 14041 zu versehen. Termingerecht ab 2007 lag für alle Produkte die Kennzeichnung vor, darauf legt Manfred Kopf besonderen Wert.

Das CE-Symbol basiert auf der europäischen Bauproduktenrichtlinie 89/106/CE. Darin sind die wesentlichen sicherheitsrelevanten Anforderungen an Bauwerke festgelegt, wie z. B. Angaben zur Brandklasse, zur Rutschsicherheit, den elektrischen Eigenschaften, Wärmeleitverhalten und weitere Eigenschaften.

FEB-Produkte zusätzlich für „Aufenthaltsräume“ zertifiziert


Für die Verwendung von Bauprodukten in öffentlichen Räumen ist in Deutschland eine Zertifizierung zur Begrenzung von flüchtigen, organischen Stoffen (VOC-Emissionen) notwendig. Ein Ausschuss aus deutschen Gesundheits- und Umweltbehörden des Bundes und der Länder, der AgBB (Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten) lieferte als Entscheidungsgrundlage ein allgemeines Bewertungsschema zur Umsetzung. Nach positiver Prüfung wird das Produkt oder die Produktgruppe vom DiBt (Deutsches Institut für Bautechnik) für die Verwendung in Aufenthaltsräumen zugelassen.

FEB: Sicher ist sicher


Die deutschen Verbraucher können dieser Zertifizierung vertrauen. Der Nachweis erfolgt durch eine „Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung“ für öffentliche Räume. Diese Zulassung wird durch ein Zertifikat bestätigt und regelmäßig durch externe Labors fremd überwacht. Kein Wunder, dass sich alle FEB-Mitglieder entschlossen haben ihre Produkte auch für Aufenthaltsräume zu zertifizieren.

Obendrein bieten die Mitglieder des Fachverbandes an, dass der Kunde jederzeit das Zertifikat für seinen elastischen Bodenbelag beim Hersteller abfordern kann.

Downloads:

Präsentation vor der Fachpresse in Frankfurt  (PowerPoint 1,5 MB)
38-seitige Fachausarbeitung zur CE-Kennzeichnung (PDF 500 kb)

Begriffs-Definitionen:


Aufenthaltsräume ...

... sind Räume, die nicht nur zum vorübergehenden Aufenthalt bestimmt oder geeignet sind, wie z. B.:
- Arbeits-, Geschäfts- und Verkaufsräume
- Versammlungs-, Unterrichts- und Warteräume
- Werkstätten, Gaststätten, Küchen

Keine Aufenthaltsräume sind:

- Flure, Treppenhäuser, Neben- und Abstellräume
- Toiletten, Wasch- und Trockenräume
- Garagen, Heiz-, Kessel- und Maschinenräume

Das Bewertungsschema ...

... definiert Mindestanfor¬derungen an die Begrenzung von VOC-Emissionen. Folgende Werte werden dadurch begrenzt:

• Kanzerogene nach 3 und 28 Tagen
• Gesamt VOC (TVOC) nach 3 und 28 Tagen
• Gesamt SVOC nach 28 Tagen
• VOC-Einzelstoffe mit Einstufungswert (NIK) nach 28 Tagen
• VOC-Einzelstoffe ohne Einstufungswert nach 28 Tagen

Die Prüfung nach 3 Tagen simuliert die schnelle Nutzung eines renovierten Raums und soll zu hohe Anfangsemissionen begrenzen, während die Prüfung nach 28 Tagen die Langzeitemissionen simuliert.

Technische Begriffe

VOC: Volatile Organic Compound, flüchtige organische Verbindungen

SVOC: Semi Volatile Organic Compound, schwer flüchtige organische Verbindungen

TVOC: Total Volatile Organic Compound, Summe aus VOC und SVOC

NIK
Geringste interessierende Konzentration bei flüchtigen, organischen Verbindungen aus toxikologischer Sicht. Der NIK-Wert leitet sich ab aus dem Wert der maximalen Arbeitsplatzkonzentration (MAK) dividiert durch 100. Dadurch entsteht ein sehr hoher Sicherheitsfaktor für die Einzelstoffe.





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