17.03.2008 Pressemeldung
Die Hersteller elastischer Bodenbeläge blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück. „Der turnaround aus 2006 setzte sich mit Steigerungen bei den Abverkaufszahlen fort“ so der
1. Vorsitzende Ivo Schintz. “Leider können wir, trotz Wachstum, die hohen Rohstoff- und Energiekosten damit noch nicht kompensieren.“
Der Absatz aller Produktgruppen (ohne CV) stieg um 4,2 % zum Vorjahr. Treibende Kraft waren wieder die PVC-Designbeläge mit einem deutlichen Plus. Auch Linoleum und homogene/ heterogene PVC-Beläge verbesserten die Vorjahresergebnisse erneut. Die heterogenen Beläge erzielten einen Umschwung aus der Abwärtsbewegung in ein geringes Wachstum. Nur bei Belägen aus anderen Kunststoffen, wie z. B. PU, PO oder Elastomer waren die Verkaufszahlen rückläufig.
Der Vergleich im deutschsprachigen Raum zeigt ein ähnliches Bild. Bei der Summe liegen die Schweiz und Deutschland gleichauf, während Österreich ein handfestes Wachstum von 9,5 % erreicht. Beide deutschen Nachbarn stagnieren bei heterogenen PVC-Belägen und Österreich zeigt sehr positive Ergebnisse bei homogenen PVC-Belägen und bei Gestaltungsbelägen, die sich noch Mal vom Wachstum in D und CH abheben.
Hochwertige Produkte sind gefragt, wie die Verkaufszahlen der Designbeläge beweisen. Das zeigen auch Linoleumbeläge, denn da geht der Trend deutlich von 2,0 mm zu 2,5 mm bei der Belagsstärke. Der Rückgang bei 3,2 mm dicken Belägen symbolisiert eine Anpassung an den europäischen Markt.
Wie geht es weiter? Während ifo-Institut und ZDB für die private Bauwirtschaft einen starken Rückgang prophezeien (- 9 % zum Vorjahr) liegen die Chancen sicherlich im Wirtschafts- und öffentlichen Bau. Der gewerbliche Bau wird spürbar zulegen. Dank Haushaltsüberschüssen bei den Kommunen wird sich auch der öffentliche Bau positiv entwickeln. „Die Wirtschaft rechnet zwar mit einer konjunkturellen Abkühlung, aber nicht mit einem Einbruch“, so Schintz optimistisch.
Ergebnisse einer ifo-Umfrage stärken die These, dass der private Konsum in diesem Jahr endlich anziehen wird. Erstmals seit elf Jahren ist die Stimmung im Einzelhandel positiv. Das Klima kletterte im Februar auf 1,3 Punkte. „Einen höheren Wert gab es zuletzt 1996“ berichtet Ivo Schintz.
Sorgen bereiten den FEB-Mitgliedern jedoch die Rohstoff- und Energiekosten. Bei Erdöl wurde die wichtige symbolische Grenze von 100 US Dollar überschritten. Das lässt Raum für weitere Steigerungen, z. B. bei Unruhen in den OECD-Ländern oder beim Ausfall wichtiger Raffinerien. Auch ohne Unruhe-Szenarien werden weiter steigende Ölpreise prognostiziert, die sich negativ auf die europäische Wirtschaft und die Baubranche auswirken werden.
Für weitere Presse-Informationen:
wellcomm.
Uwe Viebrock
M +49 - 171 - 7400731
E uv@wellcomm.biz
FEB – Marktzahlen 2007: Trend zu hochwertigen Produkten setzt sich fort
Die Hersteller elastischer Bodenbeläge blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück. „Der turnaround aus 2006 setzte sich mit Steigerungen bei den Abverkaufszahlen fort“ so der 1. Vorsitzende Ivo Schintz. “Leider können wir, trotz Wachstum, die hohen Rohstoff- und Energiekosten damit noch nicht kompensieren.“
Der Absatz aller Produktgruppen (ohne CV) stieg um 4,2 % zum Vorjahr. Treibende Kraft waren wieder die PVC-Designbeläge mit einem deutlichen Plus. Auch Linoleum und homogene/ heterogene PVC-Beläge verbesserten die Vorjahresergebnisse erneut. Die heterogenen Beläge erzielten einen Umschwung aus der Abwärtsbewegung in ein geringes Wachstum. Nur bei Belägen aus anderen Kunststoffen, wie z. B. PU, PO oder Elastomer waren die Verkaufszahlen rückläufig.
Der Vergleich im deutschsprachigen Raum zeigt ein ähnliches Bild. Bei der Summe liegen die Schweiz und Deutschland gleichauf, während Österreich ein handfestes Wachstum von 9,5 % erreicht. Beide deutschen Nachbarn stagnieren bei heterogenen PVC-Belägen und Österreich zeigt sehr positive Ergebnisse bei homogenen PVC-Belägen und bei Gestaltungsbelägen, die sich noch Mal vom Wachstum in D und CH abheben.
Hochwertige Produkte sind gefragt, wie die Verkaufszahlen der Designbeläge beweisen. Das zeigen auch Linoleumbeläge, denn da geht der Trend deutlich von 2,0 mm zu 2,5 mm bei der Belagsstärke. Der Rückgang bei 3,2 mm dicken Belägen symbolisiert eine Anpassung an den europäischen Markt.
Wie geht es weiter? Während ifo-Institut und ZDB für die private Bauwirtschaft einen starken Rückgang prophezeien (- 9 % zum Vorjahr) liegen die Chancen sicherlich im Wirtschafts- und öffentlichen Bau. Der gewerbliche Bau wird spürbar zulegen. Dank Haushaltsüberschüssen bei den Kommunen wird sich auch der öffentliche Bau positiv entwickeln. „Die Wirtschaft rechnet zwar mit einer konjunkturellen Abkühlung, aber nicht mit einem Einbruch“, so Schintz optimistisch.
Ergebnisse einer ifo-Umfrage stärken die These, dass der private Konsum in diesem Jahr endlich anziehen wird. Erstmals seit elf Jahren ist die Stimmung im Einzelhandel positiv. Das Klima kletterte im Februar auf 1,3 Punkte. „Einen höheren Wert gab es zuletzt 1996“ berichtet Ivo Schintz.
Sorgen bereiten den FEB-Mitgliedern jedoch die Rohstoff- und Energiekosten. Bei Erdöl wurde die wichtige symbolische Grenze von 100 US Dollar überschritten. Das lässt Raum für weitere Steigerungen, z. B. bei Unruhen in den OECD-Ländern oder beim Ausfall wichtiger Raffinerien. Auch ohne Unruhe-Szenarien werden weiter steigende Ölpreise prognostiziert, die sich negativ auf die europäische Wirtschaft und die Baubranche auswirken werden.
Für weitere Presse-Informationen:
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Uwe Viebrock
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