15.01.2008 Pressemeldung
Die Fachgruppe Eco-Devis des Vereins publiziert Dokumente zur Entscheidungshilfe um bevorzugt Materialien und Bauleistungen, die sich von anderen mit gleicher Funktion durch eine deutlich geringere Umweltbelastung auszeichnen, zu verarbeiten.
Im Focus der Empfehlungen stehen drei Kriterien: Die „graue Energie“ bezeichnet den Wert für den gesamten Energieverbrauch vom Rohstoff bis zum fertigen Artikel. Als zweites fließen umweltrelevante Bestandteile in die Bewertung und das dritte Kriterium bilden die Möglichkeiten zur Verwertung der Bauprodukte am Ende ihrer Nutzung. Nur wenn ein Bauprodukt den Vorschriften und Grenzwerten entspricht erfolgt die Klassifizierung in den Rubriken „ökologisch interessant“ oder „ökologisch bedingt interessant“.
Im eco-devis 663 ist Linoleum als "ökologisch interessant" gekennzeichnet, während Polyolefine- und homogene PVC-Beläge die eco-devis Kriterien für "ökologisch bedingt interessant" erfüllen. Auf der homepage www.eco-bau.ch wird als Anlage zur NPK 663 eine laufend aktualisierte Produkteliste veröffentlicht. Diese Liste nennt Hersteller und die nach eco-devis Richtlinien geprüften, bzw. klassifizierten Qualitäten.
Für Produkte aus Linoleum war dieses Ergebnis sicherlich zu erwarten, für PVC bestätigt die Klassifizierung eine Trendwende bei der gesamtheitlichen ökologischen Betrachtung.
Mit dem Erdöl-Anteil von nur 43 % besteht PVC nur zu einem geringen Teil aus nicht nachwachsenden Ressourcen. Zu 57 % besteht PVC aus Chlor, das aus Steinsalz gewonnen wird und in großen Mengen zur Verfügung steht. Chlor liegt im PVC-Molekül in einer ebenso festen chemischen Bindung vor, wie beim täglich genutzten Speisesalz. Die Herstellung erfolgt in energiegünstigen Prozessen und benötigt deutlich weniger Energie als viele Alternativprodukte.
Die lange Lebensdauer bei geringem Unterhaltsaufwand trägt ebenfalls zur guten Gesamtbilanz der eingesetzten Energie zur Herstellung und Nutzung von PVC-Bodenbelägen bei.
Am Ende der Nutzung runden die verschiedenen Möglichkeiten des Recyclings das positive Gesamtbild ab. Altmaterialien können nach der Aufarbeitung wieder in den Herstellungsprozess einfließen und an Stelle neuer Rohstoffe eingesetzt werden.
Quelle: www.eco-bau.ch
Für weitere Presse-Informationen:
wellcomm.
Uwe Viebrock
M +49 - 171 - 7400731
E uv@wellcomm.biz
Elastische Bodenbeläge überzeugen in punkto Ökologie
In der Schweiz wurde der Verein „eco-bau“ als gemeinsame Plattform öffentlicher Bauherrschaften des Bundes, Kantonen und Städten gegründet. Der Verein bietet Empfehlungen zum nachhaltigen Planen, Bauen und Bewirtschaften von Gebäuden und Anlagen.Die Fachgruppe Eco-Devis des Vereins publiziert Dokumente zur Entscheidungshilfe um bevorzugt Materialien und Bauleistungen, die sich von anderen mit gleicher Funktion durch eine deutlich geringere Umweltbelastung auszeichnen, zu verarbeiten.
Im Focus der Empfehlungen stehen drei Kriterien: Die „graue Energie“ bezeichnet den Wert für den gesamten Energieverbrauch vom Rohstoff bis zum fertigen Artikel. Als zweites fließen umweltrelevante Bestandteile in die Bewertung und das dritte Kriterium bilden die Möglichkeiten zur Verwertung der Bauprodukte am Ende ihrer Nutzung. Nur wenn ein Bauprodukt den Vorschriften und Grenzwerten entspricht erfolgt die Klassifizierung in den Rubriken „ökologisch interessant“ oder „ökologisch bedingt interessant“.
Im eco-devis 663 ist Linoleum als "ökologisch interessant" gekennzeichnet, während Polyolefine- und homogene PVC-Beläge die eco-devis Kriterien für "ökologisch bedingt interessant" erfüllen. Auf der homepage www.eco-bau.ch wird als Anlage zur NPK 663 eine laufend aktualisierte Produkteliste veröffentlicht. Diese Liste nennt Hersteller und die nach eco-devis Richtlinien geprüften, bzw. klassifizierten Qualitäten.
Für Produkte aus Linoleum war dieses Ergebnis sicherlich zu erwarten, für PVC bestätigt die Klassifizierung eine Trendwende bei der gesamtheitlichen ökologischen Betrachtung.
Mit dem Erdöl-Anteil von nur 43 % besteht PVC nur zu einem geringen Teil aus nicht nachwachsenden Ressourcen. Zu 57 % besteht PVC aus Chlor, das aus Steinsalz gewonnen wird und in großen Mengen zur Verfügung steht. Chlor liegt im PVC-Molekül in einer ebenso festen chemischen Bindung vor, wie beim täglich genutzten Speisesalz. Die Herstellung erfolgt in energiegünstigen Prozessen und benötigt deutlich weniger Energie als viele Alternativprodukte.
Die lange Lebensdauer bei geringem Unterhaltsaufwand trägt ebenfalls zur guten Gesamtbilanz der eingesetzten Energie zur Herstellung und Nutzung von PVC-Bodenbelägen bei.
Am Ende der Nutzung runden die verschiedenen Möglichkeiten des Recyclings das positive Gesamtbild ab. Altmaterialien können nach der Aufarbeitung wieder in den Herstellungsprozess einfließen und an Stelle neuer Rohstoffe eingesetzt werden.
Quelle: www.eco-bau.ch
Für weitere Presse-Informationen:
wellcomm.
Uwe Viebrock
M +49 - 171 - 7400731
E uv@wellcomm.biz

